Dividendenaktien sind eine beliebte Möglichkeit, um passives Einkommen zu generieren. Unter ihnen gibt es auch Unternehmen, die ihre Ausschüttung schon seit 50 Jahren konsistent erhöhen. Diese Dividendenkönige sind besonders gefragt bei Anlegern, die großen Wert auf Stabilität im eigenen Depot legen.
Zahlreiche Unternehmen schütten Dividenden aus. Auch diese unterliegen Schwankungen und fallen manchmal sogar komplett aus. Allerdings gibt es Konzerne, wie etwa Coca-Cola oder Procter & Gamble, die selbst in Krisenzeiten Dividendenerhöhungen garantieren.
Diese Dividendenaktien sind die wahren Könige
Insgesamt 50 Unternehmen zählen zu den Dividendenkönigen, die bereits seit über 50 Jahren regelmäßig ihre Ausschüttung erhöhen. Anleger, die Wert auf etablierte Titel legen und auf passives Einkommen setzen, sollten sich die folgenden Titel näher anschauen:
• Procter & Gamble (70 Jahre) - Dividendenrendite: 2,9 Prozent
• Lowe's (65 Jahre) - Dividendenrendite: 2,2 Prozent
• Coca-Cola (64 Jahre) - Dividendenrendite: 2,6 Prozent
• Johnson & Johnson (64 Jahre) - Dividendenrendite: 2,3 Prozent
• Colgate-Palmolive (63 Jahre) - Dividendenrendite: 2,8 Prozent
• Abbott Labs (51 Jahre) - Dividendenrendite: 2,6 Prozent
• Nucor (53 Jahre) - Dividendenrendite: 0,9 Prozent
• Altria (56 Jahre) - Dividendenrendite: 6,0 Prozent
• PepsiCo (54 Jahre) - Dividendenrendite: 4,1 Prozent
• Walmart (53 Jahre) - Dividendenrendite: 0,8 Prozent
Während Walmart mit 0,8 Prozent im unteren Bereich liegt, glänzt Altria mit einer Dividendenrendite von 6,0 Prozent. Somit ergibt sich eine durchschnittliche Rendite von 2,7 Prozent. Zu den Dividendenkönigen zählen vor allem defensivere Werte. Sie stammen vorrangig aus den Bereichen Konsumgüter, Versorger, Industrie und Finanzen. Der Vorteil: Diese Titel gelten als deutlich weniger schwankungsanfällig als Werte aus anderen Sektoren.
Einige dieser Dividendenkönige finden Anleger übrigens im "Globale Dividenden-Stars-Index" von BÖRSE ONLINE.
Dividendenkönige: Ein Problem bleibt bestehen
Wer nicht auf eine jährlich steigende Ausschüttung verzichten möchte, ist mit den Dividendenkönigen gut beraten. Allerdings beherbergen auch diese Aktien ein Problem, dessen Anleger sich bewusst sein sollten. Denn unter den Königen fehlen Technologieaktien jeglicher Art. Logisch: Diese Unternehmen sind in der Regel noch keine 50 Jahre an der Börse notiert. Daher hinken die Dividendenkönige beim Kurswachstum jedoch hinterher.
Während Indizes wie der S&P 500 zulegen, gilt das für Coca-Cola, Walmart, Nucor & Co. nur bedingt. Somit fehlt den Aktien ein echter Wachstumsfaktor. Wer in Dividendenaktien anlegt, sollte sich die Könige dennoch genauer anschauen. Es handelt sich um schwankungsarme Titel mit einer verlässlichen Ausschüttung, die dem eigenen Depot mehr Stabilität verleihen können.
Auch im BÖRSE ONLINE-Magazin entdecken Anleger immer wieder interessante Artikel zu den Dividendenkönigen. Wer mehr zu Kurszielen, Stoppkursen oder den empfohlenen Aktien erfahren möchte, kann mit dem Probeabonnement die nächsten vier Ausgaben deutlich günstiger beziehen.
Häufig gestellte Fragen
Warum gelten Dividendenkönige als besonders robust?
Dividendenkönige stammen meist aus defensiven Branchen und haben ihre Ausschüttungen oft auch in Krisenzeiten gesteigert. Das macht sie für Anleger interessant, die Wert auf Verlässlichkeit und weniger Kursschwankungen legen.
Sind Dividendenkönige automatisch gute Investments?
Nicht unbedingt. Eine lange Dividendenhistorie ist ein Qualitätsmerkmal, ersetzt aber keine Analyse von Bewertung, Wachstum und Bilanzstärke. Für viele Anleger sind sie allerdings ein Baustein für stabile Erträge.
Welche Rolle spielen Dividendenkönige im Depot?
Sie können ein Depot stabilisieren und regelmäßige Erträge liefern. Besonders sinnvoll sind sie für Anleger, die langfristig investieren und einen Fokus auf planbare Ausschüttungen legen.
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