Die Aktien von Allianz und BASF schmieren an der Börse richtig ab. Doch wer in Panik verkauft, könnte jetzt einen schweren Fehler begehen. Warum der aktuelle Schockzustand die Kaufchance Ihres Lebens sein könnte.
Weil China plötzlich mit Gegenzöllen antwortet und die allgemeine Panik am Markt immer größer wird, wurden auch deutsche Aktien heftig ausverkauft. Die Allianz-Aktie fiel in der Spitze um 8 Prozent und ist jetzt noch bei einem Minus von 4 Prozent. Die BASF-Aktie fiel um 7 Prozent und ist jetzt noch mit 4 Prozent unter Wasser.
BASF-Aktie: Kaufchance des Lebens?
Natürlich muss man als Anleger jetzt erstmal Ruhe bewahren. Und man sollte keineswegs all-in gehen. Doch wo ist denn auf einmal die Euphorie rund um die BASF-Aktie nach den Friedensplänen für die Ukraine und wegen des Sondervermögens hin? Sollte die Chemie-Aktie von BASF nicht ein großer Profiteur sein?
Der heutige Abverkauf vernichtete alle Gewinne der BASF-Aktie, die sie seit Juli letzten Jahres angehäuft hatte. Doch für Anleger bedeutet diese rasante Panik auch, dass die Aktie einen doppelten Boden im Chart bildete. Dies könnte für eine massive Trendumkehr sprechen, vor allem weil BASF jetzt in 20 Tagen rund 26 Prozent an Wert verloren hat.
Zwar sind die Zölle und Rezessionssorgen dazugekommen, die für Chemie-Aktien schmerzhaft sein können. Doch wer einen abgesicherten Trade eingehen will, der kann den an dieser Stelle wagen. Allerdings nur mit einem kleinen Betrag und dann mit engen Stopps. Erst wenn die Lage wieder besser abzuschätzen ist, könnte sich hier eine wunderbare Kaufchance ergeben, wie auch die schnelle Reaktion der Börse zeigt. Denn 3 Prozentpunkte wurden ja schon wieder aufgekauft.
Doch wie sieht es jetzt bei der Allianz-Aktie aus?
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Allianz-Aktie: Zu schön um wahr zu sein?
Auch der Schock bei der Allianz-Aktie sitzt tief. Tage, an denen das Papier um 8 Prozent fällt, sind rar gesät. Und einige Anleger haben ja direkt auch schon zugegriffen und sich die Situation zunutze gemacht. Doch wer auf BÖRSE ONLINE hörte, der wusste, dass bald eine Korrektur auf die 50-Tage-Linie fällig sein kann. Und genau das passierte heute. Der Kurs sacket sogar darunter ab, wurde dann von der 50-Tage-Linie aber wieder aufgefangen.
Keine Frage: Eine globale Rezession wäre auch für die Allianz nicht gut. Anleger halten die Aktie dennoch erstmal weiter, denn bald steht auch die Dividendenausschüttung an. Erst wenn das Papier unter die 200-Tage-Linie bei aktuell rund 300 Euro fallen sollte, sollte man die Reißleine ziehen. Wer auf sehr hohen Gewinnen sitzt, kann Teil-Gewinne noch realisieren. Wer aber einen langfristigen Anlagehorizont bei der Allianz-Aktie hat und den Mut, die nächsten Börsenwochen durchzustehen, der kauft jetzt eine kleine Tranche nach, kauft dann entweder bei der 200-Tage-Linie oder bei einem neuen Rekordhoch nach. Dieses Szenario endet, wenn die 200-Tage-Linie nach unten gebrochen wird.
Bis dahin schnallen Anleger sich an und beobachten die wilde Fahrt bei der Allianz-Aktie und der BASF-Aktie.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz, BASF.