Vor der Bayer-Aktie liegen einige wichtige Wochen, in denen sich viel für den Konzern entscheiden dürfte. Das sagen die Experten und das müssen Anleger jetzt wissen.
Die Aktie von Bayer hat sich zuletzt nach dem deutlichen Abverkauf der vergangenen Wochen stabilisieren können. Nun stehen für den DAX-Konzern aber noch wichtigere Ereignisse an, wie die britische Investmentbank Barclays in einer Studie beleuchtete.
Wochen der Entscheidung für die Bayer-Aktie
So schrieben die Analysten, dass der Agrarchemie- und Pharmakonzern am 12. Mai ein starkes operatives Ergebnis (Ebitda) vor Sonderfaktoren berichten und die Jahresziele bestätigen dürfte.
Analyst Charles Pitman-King verwies in seinem am Montag vorliegenden Ausblick außerdem darauf, dass bereits am 27. April die mündliche Verhandlung des obersten US-Gerichts im Durnell-Fall im Zusammenhang mit den Glyphosat-Klagen im Fokus stehe. Hier dürfte die Interpretation der Gerichtseinschätzung durch Bayer noch wichtiger sein als diese allein.
Die britische Investmentbank hat Bayer im Vorfeld dieser Ereignisse mit einem Kursziel von 48 Euro auf "Overweight" belassen. Vom aktuellen Niveau entspricht dies einem Kurspotenzial von 25 Prozent.
Wie geht es mit der Aktie von Bayer weiter?
Vor den wichtigen Ereignissen scheint Barclays also optimistisch zu sein, doch es bleibt noch abzuwarten, ob die Events tatsächlich neue Impulse bringen. Rein charttechnisch befindet sich die Aktie noch in der Seitwärtsbewegung.
Die Experten von BÖRSE ONLINE sind allerdings ebenfalls optimistisch, was den DAX-Konzern angeht. Eine Einschätzung lesen Sie in der Heft-Ausgabe 10/26. Hier geht es zur digitalen Version.
Häufig gestellte Fragen
Welche Termine sind im April und Mai 2026 entscheidend für die Bayer-Aktie?
Zwei Daten stehen für den DAX-Konzern im Fokus: Am 27. April findet die mündliche Verhandlung im Durnell-Fall vor dem obersten US-Gericht statt, die richtungsweisend für die weitere Handhabung der Glyphosat-Klagen sein könnte. Kurze Zeit später, am 12. Mai, veröffentlicht Bayer seine Quartalszahlen, wobei Analysten von Barclays ein starkes operatives Ergebnis (EBITDA) vor Sonderfaktoren und eine Bestätigung der Jahresziele erwarten.
Wie bewertet die Investmentbank Barclays das Potenzial von Bayer vor diesen Ereignissen?
Barclays stuft die Bayer-Aktie weiterhin mit „Overweight“ und einem Kursziel von 48 Euro ein, was einem Aufwärtspotenzial von etwa 25 Prozent entspricht. Analyst Charles Pitman-King betont, dass weniger das reine Gerichtsurteil im Durnell-Fall, sondern vielmehr die strategische Interpretation und die daraus resultierenden Folgeschritte des Bayer-Managements entscheidend für das Vertrauen der Anleger sein werden.
In welcher charttechnischen Verfassung befindet sich die Bayer-Aktie aktuell?
Nach einer Phase deutlicher Abverkäufe konnte sich der Kurs zuletzt stabilisieren, verharrt jedoch rein charttechnisch in einer Seitwärtsbewegung. Marktbeobachter werten die kommenden Wochen als „Wochen der Entscheidung“, da die Kombination aus juristischen Weichenstellungen in den USA und operativen Geschäftszahlen den nötigen Impuls liefern könnte, um den aktuellen Seitwärtstrend nachhaltig nach oben zu durchbrechen.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer.