Am Montag zeigen sich die Anteilscheine von Mercedes-Benz schwächer. Das belastet jetzt die Papiere des DAX-Konzerns, und so kann es mit den Aktien nach der Korrektur weitergehen.
Die Anteilsscheine von Mercedes-Benz befinden sich seit Anfang des Jahres in der Abwärtsbewegung, konnten hier aber zuletzt etwas gegensteuern. Doch am Montag fällt der Kurs, was an negativen Nachrichten aus den USA liegt.
Das belastet die Aktie von Mercedes-Benz
Hinter dem Ganzen steckt ein Gesetzesvorhaben in den USA, das in einem Verkaufsverbot auf dem wichtigen Markt münden könnte.
Ein Gesetzentwurf, der einen Ausschuss im US-Repräsentantenhaus passiert hat, sieht das Verbot von Produktion und Verkauf von Fahrzeugen in den USA vor, deren Hersteller zu mindestens 15 Prozent ausländischen "US-Gegnerstaaten" gehören, darunter auch China. Fast 10 Prozent der Mercedes-Anteile gehören dem chinesischen, staatlich kontrollierten Autokonzern BAIC. Weitere knapp zehn Prozent sind dem Eigentümer des Geely-Autokonzerns, Li Shufu zuzurechnen. Der US-Markt ist der zweitgrößte Automarkt der Welt, Mercedes unterhält in Tuscaloosa (Alabama) zudem eine große Fabrik, die unter anderem die lukrativen Mercedes-SUV-Modelle GLE und GLS baut.
Der Gesetzentwurf sei weit davon entfernt, Gesetz zu werden, und dürfte noch Änderungen erfahren, könne aber zumindest die Marktstimmung belasten, kommentierte ein Händler am Morgen.
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Wie geht es mit der Aktie von Mercedes-Benz weiter?
Die neue Gesetzesinitiative ist also kein grundsätzlihces Problem für Mercedes, spricht aber für weiteren Gegenwind aus den USA. Auch der Fakt, dass die charttechnische Situation bei den Papieren nicht gerade rosig ist, ist ein weiteres Argument gegen die Papiere.
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Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Was beinhaltet der neue Gesetzentwurf in den USA gegen Mercedes-Benz?
Ein Gesetzentwurf, der einen Ausschuss im US-Repräsentantenhaus passiert hat, sieht das Verbot von Produktion und Verkauf von Fahrzeugen in den USA vor, deren Hersteller zu mindestens 15 Prozent ausländischen "US-Gegnerstaaten" gehören, darunter auch China. Fast 10 Prozent der Mercedes-Anteile gehören dem chinesischen, staatlich kontrollierten Autokonzern BAIC. Weitere knapp zehn Prozent sind dem Eigentümer des Geely-Autokonzerns, Li Shufu zuzurechnen. Der US-Markt ist der zweitgrößte Automarkt der Welt, Mercedes unterhält in Tuscaloosa (Alabama) zudem eine große Fabrik, die unter anderem die lukrativen Mercedes-SUV-Modelle GLE und GLS baut.
Warum fällt die Aktie von Mercedes?
Hinter dem Kursverfall steckt ein Gesetzesvorhaben in den USA, das in einem Verkaufsverbot auf dem wichtigen Markt münden könnte.
Was sagen die Analysten zur Aktie von Mercedes?
Aktuell raten die Analysten zum Kauf der Papiere und sehen vom aktuellen Niveau eine Upside von 14 Prozent.
Hinweis auf Interessenkonflikte
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