Seit Jahren ist dieser einst schillernde MDAX-Wert nur noch ein Schatten seiner selbst. Denn der Sanierungsplan ging bisher nicht auf. Doch obwohl auch die Zahlen zum ersten Quartal auf den ersten Blick schlecht aussehen, schöpfen Anleger jetzt Hoffnung.
Da gibt es wenig zu beschönigen: Auch die Zahlen, die der Modekonzern Hugo Boss am Dienstag für das erste Quartal vorlegte, sind nicht gut. Eine maue Konsumstimmung, insbesondere in der europäischen Region, sowie der laufende Konzernumbau haben das Ergebnis von Hugo Boss erneut belastet. Auch der Krieg im Nahen Osten dämpfte die Nachfrage.
Insgesamt ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent auf 905 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen am Dienstag in Metzingen mitteilte. Währungsbereinigt betrug das Minus sechs Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel um 42 Prozent auf 35 Millionen Euro.
Dennoch fielen die Zahlen besser aus als von Analysten erwartet.
Zudem bestätigte Hugo Boss die bisherige Prognose. Demnach erwartet das Management einen Umsatzrückgang auf währungsbereinigter Basis im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Das Ebit soll 300 bis 350 Millionen Euro erreichen.
Die Aktie, deren Kurs seit Monaten eher seitwärts verläuft, stieg daraufhin im vorbörslichen Handel um rund fünf Prozent auf 37,40 Euro. Interessant: Bei 38,20 Euro verläuft die 200-Tage-Linie. Deren durchbrechen würde vermutlich einen zusätzlichen Kaufimpuls senden und steigende Kurse bedeuten – auf die die gebeutelten Hugo-Boss-Aktionäre schon sehr lange warten.
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Enthält Material von dpa-AFX
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Hugo Boss.