Vor 13 Monaten markierte dieser Mega-Cap-Wert auf Eurobasis bei 234 Euro ein Allzeithoch. Der schwache US-Dollar sorgte dafür, dass der Rekord an der Heimatbörse im Oktober die Euronotierung zwar wieder nah an das Februar-Hoch schob - aber nicht darüber. Doch jetzt gibt es wichtige Signale.

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Seit Herbst vergangenen Jahres hat das Aufwärtsmomentum erneut stark nachgelassen. Vielmehr drehte das Papier im November zunächst in eine Handelsspanne zwischen der 200-Tage-­Durchschnittslinie bei rund 188 Euro und dem November-Hoch von 225 Euro. Anfang Februar kippte die Aktie schließlich unter die 200-Tage-Durchschnitts­linie und verletzte damit eine wichtige, vielbeachtete Unterstützungsmarke. Im weiteren Verlauf sackte die Aktie des Onlinehändlers und Cloud-Anbieters zeitweise auf 166 Euro. Katalysator dieser Korrektur war vor allem der enorme Investitionsplan für 2026. Mit 200 Milliarden Dollar liegen die geplanten Ausgaben für KI deutlich über den prognostizierten 150 Milliarden Dollar des Analysten-Konsens.

In den zurückliegenden Tagen zeigte die Aktie Anzeichen für eine Stabilisierung. Der RSI-Indikator lag zuletzt im überverkauften Bereich und deutet nun nach oben, was als positives Signal zu werten ist. Der vielbeachtete MACD-Indikator hat die Signallinie bereits nach oben durchbrochen, was ebenfalls als Kaufsignal gewertet werden kann. Gelingt zeitnah der Ausbruch über die gebildete Widerstandsmarke von 179 Euro, eröffnet sich Aufwärtspotenzial bis 200/210 Euro. Unterstützung findet die Aktie zwischen 165 und 170 Euro. Wird diese Zone unterschritten, droht eine Korrektur bis 147/155 Euro.

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