Sie finden Festgeld- oder Tagesgeldzinsen meist mickrig? Wenn man weiß wie, lassen sich jetzt sehr hohe Zinsen verdienen. Mit einem Top-Wert aus dem DAX sichern sich Anleger nominell 8,50 Prozent Zinsen gleich für zwei Jahre. Für wen sich diese Alternative lohnt.

Zinsen auf Festgeld oder Tagesgeld sind ja okay. Doch für clevere Sparer und Anleger haben wir eine einfache und sichere Alternative, die definitiv mehr bringt: Mit einer neuen Aktienanleihe auf Deutsche Telekom von HSBC fahren Anleger jetzt gleich zwei Jahre lang Zinsen von bis zu 8,50 Prozent pro Jahr ein.

Wie sie sich bis 8,50 Prozent Zinsen für zwei Jahre sichern

Die Aktienanleihe mit der WKN HM4DTS auf den größten Telekom-Konzern Europas zahlt die Zinsen sicher - außer im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent, die HSBC Bank, insolvent geht. Anleger müssen dabei Folgendes beachten: Sie erhalten das gesamte investierte Kapital zurück, wenn die Aktie der Deutsche Telekom am Bewertungstag, dem 11. April 2028, auf oder über dem Basispreis von 31,00 Euro notiert. Tut sie das, bekommen Anleger neben den Zinsen auch das investierte Kapital vollständig zurückgezahlt.

Sollte der Kurs der Deutsche Telekom-Aktie am Bewertungstag allerdings unter dem Basispreis liegen, so gibt es zwar auch die Zinsen, doch dann gilt Folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." Konkret erhalten Anleger hier 32 Aktien der Deutschen Telekom und eine Restzahlung (Kurs am Bewertungstag mal 0,2581).

Hier geht es direkt zur neuen Aktienanleihe von HSBC

Doch wie ist diese Aktienanleihe im Vergleich zum Tagesgeld einzuordnen?


Für wen lohnen sich die hohen Zinsen mit Deutsche Telekom?

Wichtig: Die Deutsche Telekom hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Telekom-Konzern gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der T-Aktie bezieht.

Sollten die Tagesgeld-Zinsen weiter sinken und Anleger dort keine adäquaten Zinsen mehr erhalten, dann kann sich eine Aktienanleihe als Alternative lohnen. Dabei müssen Anleger beachten, dass eine Aktienanleihe deutlich riskanter ist als Tagesgeld. Denn anders als auf dem Tagesgeldkonto können sie auch einen Verlust einfahren – falls die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis notiert und der Puffer, den die Zinsen bilden, aufgebraucht wird. Allerdings spricht hier fundamental einiges dagegen: Die Deutsche Telekom verfügt über eine Top-Marktposition, ein Spitzenmanagement und erzielte in den vergangenen Jahren sehr gute Renditen. Das Papier gilt als eines der solidesten im DAX.

Auf der anderen Seite fallen die Zinsen bei der Aktienanleihe mit 8,50 Prozent pro Jahr deutlich höher aus als bei allen Tagesgeld- oder Festgeldangeboten. Zudem sind sie für zwei Jahre festgeschrieben, was man auf dem Tagesgeldkonto meist nicht hat. Im Gegensatz zu einem Aktionär der Deutsche Telekom muss der Anleger bei der Aktienanleihe auf die Dividende verzichten und der Gewinn ist auf die Höhe der Zinsen nach zwei Jahren begrenzt.

Deshalb kann sich diese Aktienanleihe als Tagesgeld-Alternative lohnen, sofern Anleger das höhere Risiko eingehen. Wer lieber auf herkömmliches Tagesgeld und Festgeld-Angebote setzen möchte, der schaut sich im BÖRSE ONLINE Tagesgeldvergleich oder im BÖRSE ONLINE Festgeldvergleich um.


Was Anleger noch wissen sollten

Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Telekom.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Telekom.