FRANKFURT (dpa-AFX) - Geschäftszahlen haben am Montag den am Gesamtmarkt spürbaren Abgabedruck bei den Aktien der Gea Group deutlich gemildert. Mit einem Abschlag von 0,3 Prozent schlugen sich die Papiere klar besser als der Dax , der unter Druck stand wegen einer erneuten Ölpreisrally, die mit der weiter zugespitzten Lage im Nahen Osten in Zusammenhang stand.

Der Anlagenbauer hat 2025 unter dem Strich mehr verdient und will im laufenden Jahr weiter wachsen. Rizk Maidi vom Analysehaus Jefferies hob in einem Kommentar die operative Margenzielspanne hervor, die im Mittelwert geringfügig über dem Analystenschnitt liege. Er schrieb, der Anlagenbauer behaupte sich in einem unsicheren Konjunkturumfeld. Die Resultate hätten im Rahmen der zuvor schon veröffentlichten Eckdaten gelegen.

Vom Citigroup-Experten Klas Bergelind wurde darauf verwiesen, dass Gea in "typischerweise defensiven Endmärkten" unterwegs sei. Mit Blick auf den Iran-Krieg geht der JPMorgan-Fachmann Akash Gupta davon aus, dass das Unternehmen für die Nahostkrise besser gerüstet ist als der Rest der Branche. Er baut darauf, dass Gea zuvor auch schon die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg mit geringen Auswirkungen bewältigt habe./tih/ag/stk

Quelle: dpa-Afx