Deutsche Bank-Aktie: Cry, Cryan, Cry
· Börse Online Redaktion
Foto: Börsenmedien AG
Geschieht heute Nachmittag kein Kurswunder mehr, wird die Aktie der Deutschen Bank heute auf Wochenschlusskursbasis ein neues Sechs-Jahres-Tief fabrizieren. Der seit diesen Sommer amtierende CEO John Cryan kann es den Anteilseignern gleich tun und seinem Namen alle Ehre machen: Cry, Cryan, Cry. Derivate-Spekulanten haben zumindest die Möglichkeit, das Beste aus der Misere zu machen.
Im Frühjahr 2009 war der DAX-Wert sogar unter die 20-Euro-Marke gefallen. Es sieht ganz danach aus, als sollte zumindest diese im Rahmen des aktuelen Abschwungs wieder angesteuert werden. Sehr schön davon profitieren würde der ausgewählte Capped-Put, welcher zudem bereits über eine höchst attraktive Seitwärtsrendite verfügt.
So wird der ausgewählte Capped-Put wird um 37 Prozent zulegen, wenn die Deutsche-Bank-Aktie am 16. März bei maximal 23,00 Euro notiert. Diese Rendite wird also bereits erzielt, wenn sich der DAX-Wert noch einmal Richtung 23 Euro erholt. Angesichts einer Basis bei 25,00 Euro endet man bei dieser Spekulation oberhalb von 23,54 Euro im Minus, ab dort könnten sich die Verluste dann aber deutlich ausweiten, so dass direkt ein Stopp bei 75 Cent platziert werden sollte, der zudem pro Woche um 4 Cent angehoben wird.
Name: Deutsche-Bank-Capped-Put
WKN: HU05CX
Aktueller Kurs: 1,43 € / 1,46 €
Basis/Cap: 25,00 € / 23,00 €
Laufzeit: 16.03.16
Stoppkurs: 0,75 €
Anpassung Stoppkurs: +0,04 € / Woche
Zielkurs: 2,00 €
Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.
www.smartanlegen.de
Buchtipp: Kapitalismus und Marktwirtschaft
In diesem bahnbrechenden Buch bietet Jonathan McMillan eine neue Perspektive auf unser Wirtschaftssystem. Er zeigt, dass Kapitalismus und Marktwirtschaft nicht das Gleiche sind, und deckt dabei einen grundlegenden Fehler in unserer Finanzarchitektur auf. Das hat handfeste Konsequenzen – gerade für Europa.
McMillan stellt die Probleme der Eurozone in einen größeren historischen Zusammenhang und entwickelt einen radikalen, aber durchdachten Reformvorschlag. Dabei wird klar: Wer eine freie und demokratische Gesellschaft im 21. Jahrhundert bewahren will, kommt an einer neuen Wirtschaftsordnung nicht vorbei.
Autoren: McMillan, Jonathan
Seitenanzahl: 208
Erscheinungstermin: 18.04.2024
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-86470-943-2
Preis: 24,90 €