FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Dem Markt fehlte es an klaren Impulsen. Produktionszahlen aus der französischen Industrie für November fielen am Vormittag zwar solide aus, sie folgten aber auf schwache Oktober-Zahlen. EZB-Direktorin Isabel Schnabel bekräftigte unterdessen, dass die Leitzinsen in der Eurozone noch deutlich steigen müssten, um die hohe Inflation wieder in die Nähe des mittelfristigen EZB-Ziels von zwei Prozent zu drücken.
Die US-Notenbank Fed kämpft ebenfalls gegen die hohe Inflation an. Angesichts eines leicht nachlassenden Inflationsdrucks hat sie ihr Straffungstempo zuletzt aber verlangsamt. Der Dollar hat unter dieser Entwicklung gelitten. Vertreter der US-Notenbank stellten am späten Montagabend zwar weitere Zinserhöhungen in Aussicht. Dies stützte den Dollar jedoch nicht nachhaltig. Notenbankchef Jerome Powell äußerte sich bei einer Rede in Stockholm am Dienstag nicht zur aktuellen Geldpolitik.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88330 (0,88048) britische Pfund, 141,92 (141,35) japanische Yen und 0,9908 (0,9865) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1880 Dollar gehandelt. Das waren etwa 9 Dollar mehr als am Montag./jsl/bek/he
Quelle: dpa-Afx