Am Dienstag ist diese DAX-Aktie durch eine negative Studie der Deutschen Bank ans Ende des Leitindex gefallen. Was die Analysten des Geldhauses so skeptisch macht und welche Kursmarke nun unbedingt halten muss - sonst geht es noch viel tiefer.
Am Dienstag sind die Aktien von Brenntag mit einem Minus von zwei Prozent ans Ende des deutschen Leitindex gefallen. Nun rückt für die Papiere wieder die Kursmarke von 54 Euro in den Fokus.
Deutsche Bank lässt DAX-Aktie fallen
Der Deutsche-Bank-Experte Tristan Lamotte sieht angesichts der Entspannung im Nahost-Krieg das Risiko einer Normalisierung der Sonderkonjunktur für die Chemiebranche. Aus diesem Grund hatte er bisher vor allem auf Brenntag gesetzt. Stattdessen sieht der Experte nun die Konkurrenten IMCD und Azelis im Vorteil, deren Chemikalienpreise während des Kriegs weniger angezogen hätten und deshalb nun auch weniger korrigieren dürften.
Die Brenntag-Aktie hatte sich von ihrem Jahrestief Anfang März bis Anfang Mai um 45 Prozent erholt, war zuletzt aber bereits wieder deutlich im Kurs zurückgekommen. Lamotte signalisiert mit seinem Kursziel von 57 Euro allerdings kaum Rückenwind.
Anders sieht es bei IMCD und Azelis mit Kurszielen von 122 Euro und 14,20 Euro aus, die laut Lamotte beide neue Jahreshöchststände versprechen. Hier rät der Analyst zum Kaufen ("Buy"), während er Brenntag auf "Hold" abstufte.
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Diese Marke ist jetzt entscheidend für die Aktie
Die Deutsche Bank ist also skeptisch, was die Aktien von Brenntag angeht, und hat andere Favoriten. Der Konsens der Analysten ist hier wesentlich optimistischer. Sie sehen vom aktuellen Kursniveau im Schnitt noch 15 Prozent Potenzial.
Doch ob Brenntag-Aktien bald steigen können, hängt vor allem davon ab, ob das Papier die Marke von 54 Euro verteidigen kann. Diese Unterstützung hält den Kurs aktuell von einem Sturz unter die 200-Tage-Linie und damit von einem Verkaufssignal ab, das wohl eien Verstärkung der negativen Dynamik bedeuten würde.
Wie die Experten von BÖRSE ONLINE generell die Situation der Brenntag-Papieren einschätze, welche Chancen sich bei dem DAX-Konzern bieten und was Anleger tun sollten, konnten Sie in der Ausgabe 17/26 nachlesen.
Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Deutsche Bank skeptisch für die Aktien von Brenntag?
Der Deutsche-Bank-Experte Tristan Lamotte sieht angesichts der Entspannungsbewegung im Nahost-Krieg das Risiko einer Normalisierung der Sonderkonjunktur für die Branche. Sie wra der Grund, warum er bisher vor allem auf Brenntag gesetzt hatte. Stattdessen sieht Lamotte nun die Konkurrenten IMCD und Azelis im Vorteil, deren Chemikalienpreise während des Kriegs weniger angezogen hätten und nun auch weniger korrigieren dürften.
Warum fällt die Aktie von Brenntag?
Die Aktie von Brenntag fällt am Dienstag nach einer negativen Studie der Deutschen Bank. Die Analysten sehen andere Favoriten.
Was sagt der Konsens der Analysten zu Brenntag?
Der Konsens der Analysten rät bei den Aktien von Brenntag weiterhin zum Kauf und sieht vom aktuellen Niveau 15 Prozent Kurspotenzial.
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