Diese Ankündigung lässt Aktionäre aufhorchen. 35 bis 40 Prozent des jährlichen Free Cashflows will dieser in Kanada ansässige Silberminen-Betreiber über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner verteilen. Doch der Reihe nach.
Die Quartalszahlen, die Pan American Silver (PAAS) am Dienstag nachbörslich veröffentlichte, können sich sehen lassen. Der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf in Q1 mit 1,09 US-Dollar die Erwartungen der Analysten um 0,03 Dollar. Beim Umsatz von 1,15 Milliarden US-Dollar wurde im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 48,7 Prozent erzielt. Mit einer Produktion von 6,44 Millionen Unzen Silber und 169.200 Unzen Gold -bei gesunkenen Betriebskosten - ist PAAS auf einem sehr guten Weg, die anvisierten Ziele für 2026 zu erfüllen. Erfreulich ist der hohe Cash-Bestand, der mit Äquivalenten zum 31.03.2026 die Rekordhöhe von 1,6 Miliarden US-Dollar erreicht hat.
Geldregen für die Aktionäre
Von der exzellenten Ausgangslage sollen nun auch verstärkt die Aktionäre profitieren. Geplant sind vierteljährliche Dividendenzahlungen von 0,18 US-Dollar pro Aktie sowie verstärkte Aktienrückkäufe. Zurückgekaufte Aktien sollen eingezogen werden, um die Anzahl der Stammaktien zu reduzieren und damit eine weitere Steigerung des Gesamtdividendenbetrags zu erzielen. Insgesamt sollen bis zu eine Milliarde US-Dollar an die Anleger ausgeschüttet werden.
Charttechnisch hat der Wert nach seinen Höchstständen von rund 70 US-Dollar im Januar und März die Konsolidierung eingeschlagen, dabei aber bereits zweimal Halt an der 150-Tage-Linie gefunden und schloss gestern bei 50,52 US-Dollar.
Am Mitttwoch deutet nun alles auf eine Kursrakete hin: Vorbörslich notiert PAAS bereits mehr als neun Prozent im Plus (Stand 6.5.26, 14:00 Uhr). Unser erstes Kursziel liegt bei 60 US-Dollar, im Anschluss sollten die alten Hochs bei 70 US-Dollar erklommen werden. Insgesamt ergibt sich ein Aufwärtspotenzial von 38 Prozent.